Category: Stellungnahmen / Studien

Kinderärzte, Virologen u.a. fordern: Pandemiemanagement – Strategiewechsel notwendig und überfällig

Forderungen u.a.: Impfpflicht für Bedienstete im Gesundheitswesen aufheben / Wegfall nicht verhältnismäßiger und nicht begründbarer d. h. nicht mehr zeitgemäßer Isolierungsanordnungen gesunder Infizierter / PCR-Tests nur zielgerichtet im Bereich der medizinischen Versorgungsstrukturen und zur Diagnostik von Erkrankungen einsetzen / Keine anlasslosen Routinetestungen und Maskenpflicht in Schulen

BVKJ und BEVKi befürchten weitere Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen durch Testregime an Kindergärten und Schulen

Der Deutsche Bundestag wird morgen am Donnerstag, dem 8. September 2022, das COVID-19-Schutzgesetz beschließen. Sowohl der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) als auch die Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege (BEVKi) hatten bereits im Vorfeld jene Maßnahmen kritisiert, die Kinder und Jugendliche in ihren Lebenswelten Kindergarten und Schule einschränken, während für Erwachsene in der Freizeit- und Arbeitswelt keine vergleichbaren Einschränkungen vorgesehen sind.

Gemeinsame Stellungnahme von DGKJ und DGPI zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes durch das Parlament am 08. September 2022

Am Montag, den 29. August fand im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages eine öffentliche Anhörung zum COVID-19-Schutzgesetz (Gesetz zur Stärkung des Schutzes der Bevölkerung und insbesondere vulnerabler Personengruppen vor COVID-19) statt. Die DGKJ war als Sachverständige dazu geladen und wurde durch den DGKJ-Generalsekretär Priv.-Doz. Dr. Burkhard Rodeck vertreten. Im Vorfeld der Anhörung hatten die eingeladenen Sachverständigen die Möglichkeit, eine schriftliche Stellungnahme abzugeben.

Immunität bei Lehrern und Schülern über 92% (Stand: Mai 2022) nach Studie von Prof. Dr. med. Berner (Mediziner, Mitglied im Expertenrat)

SARS-CoV-2-Immunitätslücke bei Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften im Sommer 2022. Die Autorinnen und Autoren der Studie schreiben "Die vorliegenden Daten zeigen auch, dass trotz der Fokussierung einer Vielzahl von Pandemiemaßnahmen auf Schüler – wie anlasslose Testungen, Maskenpflicht im Unterricht, Einschränkung von Sport- und Freizeitangeboten – die überwiegend natürliche Immunisierung dieser Population nicht beeinflusst werden konnte. ...

Deutschland: Stellungnahme zur Impfempfehlung der STIKO für nicht vorerkrankte 5-11 jährige Kinder

Überraschend hat sich die Ständige Impfkommission (STIKO) am 24. Mai nun doch für die einmalige Impfung gesunder Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren ausgesprochen. Empfohlen wird die einmalige Impfung mit einem mRNA-Impfstoff, vorzugsweise mit ComirnatyR. Diese Impfempfehlung werde vorsorglich ausgesprochen, so die STIKO, weil ein erneuter Anstieg von SARS-CoV-2- Infektionen im kommenden Herbst bzw. Winter zu erwarten sei.

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte übt deutliche Kritik an der 11. Stellungnahme des ExpertInnenrates

Der BVKJ kritisiert: Die schwierige Lage in den Kinder- und Jugendkliniken ist, anders als im 11. Bericht des Experten formuliert, nicht auf die Pandemielage zurückzuführen, sondern ausschließlich das Ergebnis unangemessener Sparpolitik im klinischen Bereich der Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Zudem kritisiert der Berufsverband für Kinder- und Jugendmedizin: "Die Vermeidung von normalen Infektionskrankheiten durch das Tragen einer Maske ist für Kinder abzulehnen."

Erneute Untersuchung pädiatrischer COVID-19-Fälle in Bezirken mit und ohne Schulmaskenpflicht - Vereinigte Staaten, 1. Juli bis 20. Oktober 2021 (Preprint)

In Anbetracht der Tatsache, dass Millionen von Schulkindern seit Beginn der Pandemie die Maskenpflicht erfüllen mussten und dies möglicherweise auch in Zukunft tun müssen, ist es eine politische Notwendigkeit, ja Bringschuld zu evaluieren, ob diese Nutzen bringen oder die Nachteile überwiegen. Die im Preprint vorliegende Studie aus den USA verfolgt dieses Ziel [...]

Studie: Korrelation zwischen der Verwendung von Masken und der Morbiditäts- und Mortalitätsrate im Winter 2020-2021 in Europa

Die Maskierung war die häufigste nicht-pharmazeutische Maßnahme im Verlauf der Coronavirus-Pandemie 2019 (COVID-19). Die meisten Länder haben Empfehlungen oder Vorschriften für die Verwendung von Masken in öffentlichen Räumen eingeführt. Ziel der Studie war es, die Korrelation zwischen der Verwendung von Masken und der Morbiditäts- und Mortalitätsrate im Winter 2020-2021 in Europa zu analysieren. Es wurden Daten aus 35 europäischen Ländern zu Morbidität, Mortalität und Maskennutzung während eines sechsmonatigen Zeitraums analysiert und miteinander verglichen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Länder mit einem hohen Grad an Maskentreue nicht besser abschnitten als Länder mit geringer Maskennutzung. [...]