Category: Presseschau

Offener Brief von Initiative Familie e.V. mit Unterstützung namhafter Virologen und Kinder- und Jugendmediziner

Zum Schutz Erwachsener hat Deutschland im vergangenen Jahr Kindern und Jugendlichen die längsten Einschränkungen des Schul- und KiTa-Betriebs in Europa auferlegt. Die daraus resultierenden gravierenden Schäden für ihre Bildungs- und Entwicklungschancen sowie ihre psychische und physische Gesundheit sind umfassend dokumentiert und unbestritten. Weitere Einschränkungen kämen nur dann in Frage, wenn durch geregelten Schulbetrieb eine substanzielle Gefahr für Kinder und Jugendliche selbst bestünde. Dafür gibt es derzeit keinerlei Hinweise. Nach wie vor gilt: Gefahren in KiTas und Schulen sind gering. Eindämmungs- und Schutzmaßnahmen müssen auf die Risikogruppen fokussieren, nicht auf Kinder und Jugendliche.

BR: Dramatische Lage in Bayerns Kinder- und Jugendpsychiatrien

[...] "Die Zahl der Notfälle hat seit Wochen enorm zugenommen", sagt Gerd Schulte-Körne, Chef der LMU-Kinder- und Jugendpsychiatrie. Auch seine Klinik ist voll – hier liegen ebenfalls Matratzen auf dem Boden. Die jungen Patientinnen und Patienten erzählten Schulte-Körne, sie hätten wenig Hoffnung für ihre Zukunft. Das hätten sie in der Pandemie gelernt. "Sie wurden nicht gehört, standen nicht im Fokus des Interesses, im Gegenteil. Vieles mussten die jungen Menschen ausbaden", kritisiert der Kinder- und Jugendpsychiater. Wenn ein Kind dann keine Ressourcen habe, keine Unterstützung erfahre, zum Beispiel in der Familie, dann ginge es den Kindern und Jugendlichen wirklich schlecht, so Gerd Schulte-Körne. [...]