| #KinderBrauchenSchule - auch in Krisenzeiten

Wissenswertes & News

Vom 08.02. bis 31.03. haben wir eine Unterschriftenaktion durchgeführt.
Wir haben diese am 09.04. bei einem Gespräch der Schulministerin Frau Gebauer in Düsseldorf übergeben
und allen anderen Adressaten zugesendet.

 

SARS-CoV-2 und die Schulen – Was sagen die Daten?

von: Prof. Dr. med. Ursel Heudorf, Prof. Dr. Dr. med. René Gottschalk (Leitung Gesundheitsamt Frankfurt), Hessisches Ärzteblatt 6/2021

"Seit vielen Monaten weisen Fachverbände aus Pädiatrie, Krankenhaushygiene und ÖGD auf die schweren Kollateralschäden [z.B. 9] der Aussetzung des Präsenzunter-richts für die Entwicklung und Gesundheit der Kinder hin und fordern – ebenso wie einige Elterverbände [z.B. 10] – dringend die Wiederaufnahme des Präsenzunter-richts [11–15]. Die Bundesregierung hat inzwischen auch die durch die Schulschließungen bedingten Kollateralschäden wahrgenommen, die alle Kinder betrifft, ganz besonders aber Kinder aus eher sozial schwachen oder bildungsferneren Bereichen. Sie plant, ein 2-Milliarden-Projekt zur besonderen Förderung der Kinder aus den sozial schwachen oder bildungsferne-ren Bereichen aufzulegen. Statt eines 2-Milliarden-Projekts für einen Teil der Kinder in Deutschland zu fordern, das vielleicht irgendwann kommt, kann die Forderung nur lauten: Öffnung der Schulen für alle Kinder – sofort! Da die Schulen kein Risikobereich sind, sollte auch auf die erheblichen Aufwendungen für verpflichtende Schnelltests verzichtet werden, die Gelder könnten anderweilig in den Schulen viel besser eingesetzt werden." (Gesamten Artikel lesen)

Hospitalisierung und Sterblichkeit durch COVID-19 bei Kindern in Deutschland

[...] Jeder einzelne Fall eines schwer erkrankten oder verstorbenen Kindes an einer SARS-CoV-2-Infektion ist ein Fall zu viel und ein unerträgliches Einzelschicksal für Kind und Familie. Die nun seit Beginn der Pandemie gemachte Beobachtung, dass von den schätzungsweise 14 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland nur etwa 1200 mit einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus (< 0,01%) behandelt werden mussten und 4 an ihrer Infektion verstarben (< 0.00002%), sollte Anlass sein, Eltern übergroße Sorgen vor einem schweren Krankheitsverlauf bei ihren Kindern zu nehmen. [...] Vollständigen Artikel lesen

Kommentar der DGKH und der DGPI zu flächendeckenden Schnelltests an Schulen: Was lernen wir aus den derzeitigen österreichischen Erfahrungen?

Die DGPI und DGKH sehen in den Ergebnissen ihre mehrfach veröffentlichten grundlegenden Einschätzungen über die untergeordnete Rolle der Schulen im Pandemiegeschehen bestätigt. Der Anstieg der Infektionszahlen an Schulen spiegelt dabei den allgemeinen Anstieg in der Bevölkerung wider, die sehr geringe Anzahl von Häufungen innerhalb der Schulen (26 von ca. 5000) weist jedoch auf die geringe Dynamik in diesen Einrichtungen hin.

Die Analyse der österreichischen Daten ist auch deshalb bemerkenswert, weil die Daten unter der Ausbreitung der englischen Virusvariante (N501Y-positiv) erhoben wurden, deren Anteil mit Ausnahme des Bundeslandes Vorarlberg in ganz Österreich über 50%, in Wien bei über 70% liegt (www.ages.at).
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Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der SARS-CoV-2-Übertragung in Schulen

Federführende Fachgesellschaften: Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), Deutsche Gesellschaft für Public Health (DGPH), Deutsche Gesellschaft für Kinder-und Jugendmedizin (DGKJ), Deutsche Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie (DGPI)

Unter Mitwirkung weiterer AWMF-Fachgesellschaften: Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ), Deutsche Gesellschaft für Kinder-und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP), Akademie für Ethik in der Medizin (AEM), Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP), Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), Gesellschaft für Virologie (GfV), Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften und Organisationen: Robert Koch-Institut (RKI), Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Berufsverband der Kinder-und Jugendärzte (BVKJ), Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, Gesundheitsamt Nordfriesland, Gesundheitsamt Neukölln, Gesundheitsamt Reutlingen, Bundesschülerkonferenz (BSK), Kinder-und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes (DKHW), Deutscher Kinderschutzbund (DKSB), Verband Bildung und Erziehung (VBE), Allgemeiner Schulleitungsverband Deutschlands (ASD), Hauptpersonalrat für die staatlichen Lehrkräfte an Integrierten Gesamtschulen (Rheinland Pfalz), Verband Sonderpädagogik (vds), Bundeselternrat, Landeselternrat (Niedersachsen), LandesElternRat Sachsen, Staatliches Schulamt Cottbus, Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

PDF Download: S3-Leitlinie zum Schulbetrieb in der Pandemie.

Konzepte für den Schulbetrieb in Pandemiezeiten zur Sicherstellung von Präsenzunterricht und -Betreuung

Forderungen lesen: https://lek-nrw.de/?p=718 (27.01.2021)

Offener Brief an Bundeskanzlerin und KMK zum Thema Schule in Pandemiezeiten
Schreiben von Elternverbänden und Unterstützer*innen aus unterschiedlichen Bundesländern.

Schulen und KiTas sind für Kinder und Jugendliche systemrelevant, denn sie treffen im Kern ihre sozialen und intellektuellen Grundbedürfnisse und bestimmen entscheidend ihre psychosoziale Entwicklung

Vollständige Stellungnahme lesen: Aktualisierte Stellungnahme der dgpi und der dgkh (18.01.2021)

Aktualisierte Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) zur Rolle von Schulen und Kindertagesstätten in der COVID-19 Pandemie