Tag: Kinderärzte

SPIEGEL: Darum haben Kinder seltener schwere Covid-19-Verläufe

Die Rolle von Kindern in der Pandemie ist seit Anbeginn eine besondere: Bereits wenige Wochen nach den ersten Fällen des damals neuartigen Coronavirus in China sah man, dass Kinder eine Infektion offenbar besser wegstecken als Erwachsene. Während Hochbetagte und Menschen mit Vorerkrankungen nach Kontakt mit dem Virus teilweise um ihr Leben kämpften, kamen Kinder mitunter ohne Beschwerden oder mit einer Schniefnase und leichten Symptomen davon. [...]

Ärzteblatt: Long COVID in der Pädiatrie

Die meisten Kinder und Jugendlichen haben eine SARS-CoV-2-Infektion gut bewältigen können. Dennoch sind einige von ihnen von den Folgen im Sinne eines Long COVID betroffen. Dieses Beschwerdebild gilt es – nicht zuletzt im Hinblick auf psychische Auswirkungen der Pandemiemaßnahmen selbst – diagnostisch sorgfältig abzugrenzen. Ein Einordnung des aktuellen Forschungsstands....

Globale Prävalenz von depressiven und Angstsymptomen bei Kindern und Jugendlichen während COVID-19

Meta-Analyse der University of Calgary, Calgary, Alberta, Canada: 29 Studien mit 80 879 Jugendlichen weltweit: Ein Vergleich dieser Ergebnisse mit den Schätzungen vor der Pandemie (12,9 % für Depressionen [2] und 11,6 % für Ängste [1]) legt nahe, dass sich die psychischen Probleme von Jugendlichen während der COVID-19-Pandemie wahrscheinlich verdoppelt haben. Die COVID-19-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen und Folgen scheinen einen erheblichen Tribut für die Jugendlichen und ihr psychisches Wohlbefinden gefordert zu haben. Der Verlust von Interaktionen mit Gleichaltrigen, die soziale Isolation und der verringerte Kontakt zu unterstützenden Personen (z. B. Lehrer, Betreuer) könnten zu diesem Anstieg beigetragen haben. [3] Darüber hinaus sind Schulen häufig ein wichtiger Ort für die Inanspruchnahme von psychologischen Diensten, da 80 % der Kinder auf schulische Dienste angewiesen sind, um ihre psychischen Bedürfnisse zu befriedigen. [54] Für viele Kinder waren diese Dienste aufgrund der Schulschließungen nicht mehr verfügbar.

Saarländischer Rundfunk: Prof. Arne Simon im Interview zur geplanten Impfkampagne für Kinder

Die geplante Impfkampagne bei Kindern und Jugendlichen stößt in der Fachwelt teils auf herbe Kritik. Auch Kinderarzt und Infektiologe Arne Simon vom Uniklinikum Homburg kritisiert den Vorstoß: Wissenschaftliche Daten belegten, dass Kinder nicht in gleichem Maß von Impfungen profitierten. Das Coronavirus sei für sie nicht gefährlicher, als viele andere Virusinfektionen.