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Treffen mit NRW Schulministerin Gebauer

Mit 1500 Unterschriften im Gepäck hatten wir gestern einen Gesprächstermin mit Schulministerin Yvonne Gebauer, um bei ihr die Forderung der Eltern für sicheren Präsenzunterricht in Pandemiezeiten zu unterstreichen.

Der Gesprächstermin bekam am Tag vorher, nachdem überraschend wieder Distanzunterricht für die Zeit nach Ostern angekündigt wurde, eine besondere Brisanz und Bedeutung. Wir machten gegenüber der Ministerin deutlich, dass an der Basis der Elternschaft keinerlei Verständnis für solche adhoc Aktionen aufgebracht werden könne, sei doch die Infektionslage keine andere als vor den Osterferien.

Wir haben ihr gegenüber betont, dass uns bei der Begründung „unsichere Datenlage wegen der Ostertage“ eine ernsthafte Abwägung für diesen erneut starken Eingriff in die Rechte der Kinder auf Bildung und Chancengleichheit fehlt.

Unsere Nachfrage, ob sie, die ja immer die Bedeutung des Präsenzunterricht hervorgehoben habe, nun der Kehrtwende Laschets folgen müsse, wies Frau Gebauer zurück.

Sie versprach uns, dass sie sich in der kommenden Woche nach Prüfung der Datenlage, weiter für den Präsenzunterricht stark machen würde.

Verlässliche Öffnungsstrategien für Schule und Präsenzunterricht halten wir nach inzwischen wieder 17 Wochen ohne Alltagstruktur, bei der konsequenten Umsetzung der bereits ausgerollten Maßnahmen, für Kinder und Eltern für dringend und absolut geboten.