Initiative Familie e.V.: Offener Brief an die Bundesregierung

Die Initiative Familie verfasst einen Offenen Brief an die Bundeskanzlerin, die Ministerpräsidenten und -präsidentinnen der Länder und die Bundestagsabgeordneten und versammelt viele Prominente Unterzeichner*innen u.a. Prof. Dr. med. Johannes Hübner, Kinder- und Jugendmedizin, Pädiatrische Infektiologie Prof. Dr. med. Arne Simon, Kinder- und Jugendmedizin, Pädiatrische Infektiologie Prof. Dr. med. Stefan Willich, Direktor, Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie, Charité – Universitätsmedizin Berlin Prof. Dr.med. Ursel Heudorf, Fachärztin für Kinderheilkunde und für Öffentliches Gesundheitswesen, ehem. stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt am Main Dr. med. Peter Walger, Arzt für Innere Medizin, Intensivmedizin, Infektiologe, Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), Düsseldorf Prof. Dr. med., Prof. h.c. (MNG) Walter Popp, Arzt für Innere Medizin, Arbeitsmedizin, Hygiene; Ärztliches Qualitätsmanagement, ABS-Experte (DGKH), Dortmund Prof. Dr. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit, Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie Prof. Dr. Detlev Krüger, ehemaliger Direktor, Institut für Medizinische Virologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin Dr. med. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Köln

Mailing 30.03.2021

wir befinden uns im Endspurt, bevor wir den offenen Brief an alle Bundes- und Landesminister:innen für Bildung und Schule sowie für Gesundheit versenden / bzw. übergeben werden. Nach wie vor gibt es hinsichtlich des Präsenzunterrichts leider keinerlei Sicherheit und die Zeichen stehen eher auf erneuten bzw. weiterlaufenden Beschränkungen.

Kommentar der DGKH und der DGPI zu flächendeckenden Schnelltests an Schulen

Die DGPI und DGKH sehen in den Ergebnissen ihre mehrfach veröffentlichten grundlegenden Einschätzungen über die untergeordnete Rolle der Schulen im Pandemiegeschehen bestätigt. Der Anstieg der Infektionszahlen an Schulen spiegelt dabei den allgemeinen Anstieg in der Bevölkerung wider, die sehr geringe Anzahl von Häufungen innerhalb der Schulen (26 von ca. 5000) weist jedoch auf die geringe Dynamik in diesen Einrichtungen hin.

Mailing 09.03.2020

wir alle sind erleichtert, dass es zumindest in einigen Bundesländern nun Schritte der Öffnung gibt! Gleichzeitig gilt unsere Solidarität den Kindern und Jugendlichen, die nach wie vor keine Perspektive haben, zeitnah zurück in die Schule zu dürfen. In diesen Bundesländern hat unser Appell nichts an Dringlichkeit verloren. Aber auch im Übrigen fordern wir weiter die faktische Anerkennung, dass es zu den unverzichtbaren staatlichen Aufgaben gehört, die Schulen offen zu halten.

Brauchen Kinder Schule? Ja! Und zwar nicht nur zum Lernen!

Wenn im Zusammenhang mit den Corona-Beschränkungen von Kindern und Jugendlichen die Rede war, standen bisher vor allem die Belastungen der arbeitenden Eltern durch das Betreuungsdefizit und die drohende Bildungsungerechtigkeit im Fokus. Selten wurde über die natürlichen Bedürfnisse für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen diskutiert. Die aktuellen Beschränkungen treffen Kinder und Jugendliche in besonderem Maße, da sie aufgrund ihrer noch nicht ausgereiften Entwicklung besonders vulnerabel sind.

Mailing 01.03.2021

Danke, Danke, Danke, dass ihr der Aktion eure Stimme gegeben habt. Da der Weg zurück zum Präsenzunterricht noch lang ist, ist es schön, wenn ihr euch weiter mit uns engagiert und weiterhin für Unterschriften der Petition werbt und sie teilt.