Elterninitiative #lautfürfamilien reicht Verfassungsbeschwerde ein.

#lautfuerfamilien schreibt in der Pressemitteilung „Auch wenn schon 240 Klagen beim Bundesverfassungsgericht eingegangen sind, vermissen wir eine Klage, die als Ziel hat, explizit Verbesserungen für die Kinder zu erreichen“, so Nadine Gährken von #Laut für Familien. Lediglich fünf Verfassungsbeschwerden befassen sich vorrangig mit dem Thema Schule, die meisten richten sich gegen die Ausgangssperre, die zwischenzeitlich vom Bundesverfassungsgericht als voraussichtlich verfassungsgemäß angesehen wurde, insbesondere auch weil der individuelle Eingriff sehr gering sei. „Letzteres dürfte bei der weitgehenden Aussetzung des Präsenzunterrichts kein taugliches Argument sein, schließlich sind die Bildungsdefizite und die Belastungen der Kinder mittlerweile enorm“, so Stefanie Seifert.

SARS-CoV-2 und die Schulen – Was sagen die Daten?

Statt eines 2-Milliarden-Projekts für einen Teil der Kinder in Deutschland zu fordern, das vielleicht irgendwann kommt, kann die Forderung nur lauten: Öffnung der Schulen für alle Kinder – sofort! Da die Schulen kein Risikobereich sind, sollte auch auf die erheblichen Aufwendungen für verpflichtende Schnelltests verzichtet werden, die Gelder könnten anderweilig in den Schulen viel besser eingesetzt werden.

Mailing 13.04.2021 an Ministerien

Mit 1500 Unterschriften im Gepäck hatten wir gestern einen Gesprächstermin mit Schulministerin Yvonne Gebauer, um bei ihr die Forderung der Eltern für sicheren Präsenzunterricht in Pandemiezeiten zu unterstreichen. Der Gesprächstermin bekam am Tag vorher, nachdem überraschend wieder Distanzunterricht für die Zeit nach Ostern angekündigt wurde, eine besondere Brisanz und Bedeutung. Wir machten gegenüber der Ministerin deutlich, dass an der Basis der Elternschaft keinerlei Verständnis für solche adhoc Aktionen aufgebracht werden könne, sei doch die Infektionslage keine andere als vor den Osterferien.